Fachsozialbetreuung mit Schwerpunkt Behindertenbegleitung (FSB BB)

Die Rückhaltgebenden

Was macht man in
diesem Beruf?

Du begleitest Menschen mit Behinderungen im Alltag – und unterstützt sie dabei, ihr Leben so selbstbestimmt wie möglich zu gestalten. Dein Schwerpunkt ist Betreuung und die Unterstützung bei der Basisversorgung, nicht Pflege. Du hilfst beim Planen des Tages, bei alltäglichen Verrichtungen (z.B. Essen, Anziehen, Mobilität), bei Terminen, bei Freizeit und dabei, dass Kommunikation gelingt. Seit 2023 kannst du als FSB BB auch im Alten- und Pflegeheim arbeiten. Dort begleitest du ältere Menschen mit Behinderungen oder Menschen, die Orientierung brauchen (z.B. bei Demenz). Du machst den Alltag überschaubar: mit klaren Abläufen, ruhiger Begleitung und Angeboten, die Stress reduzieren.

Welche Fähigkeiten
brauchst du?

Du solltest offen auf Menschen zugehen, gut zuhören und klar kommunizieren können. Geduld, Respekt und Verantwortungsbewusstsein sind wichtig, genauso wie Teamfähigkeit. In der Ausbildung lernst du, professionell zu begleiten, Grenzen zu achten, Konflikte zu lösen und Unterstützung so zu gestalten, dass sie wirklich zu dir passt.

Wie lange dauert
die Ausbildung?

Die Ausbildung dauert in der Regel zwei Jahre und findet an Schulen für Sozialberufe statt. Du lernst Theorie und sammelst viel Praxis. 

Deine Rolle
im Team?

Du leistest keine eigenständige Pflege, sondern primär Betreuung und Begleitung sowie Unterstützung bei der Basisversorgung. Die Kolleg:innen in der Pflege übernehmen Körperpflege, medizinische Aufgaben und alles, was pflegerisch geregelt ist. Als FSB BB kannst du im Alten- und Pflegeheim arbeiten, vor allem dort, wo Bewohner:innen zusätzliche Begleitung brauchen: bei Demenz, bei Orientierungsproblemen, wenn jemand wenig spricht oder schnell überfordert ist. Du ergänzt das Pflegeteam, indem du Aktivierung, Struktur und Beziehung übernimmst, damit Pflege gut gelingen kann.

Wie viel verdienst
du?

In Alten- und Pflegeheimen kann das Einstiegsgehalt bei 3.079,00 € pro Monat (Berechnungsbasis 40 Wochenstunden) liegen (abhängig von der genauen Tätigkeit). Dazu kommen attraktive Zulagen. Mit Berufserfahrung und Weiterbildungen kannst du dein Einkommen weiter steigern.

Welche Karrierewege
stehen dir offen?

Wenn du im Alten- und Pflegeheim später auch Pflegeaufgaben übernehmen möchtest, kannst du dich weiterqualifizieren – zum Beispiel über die zweijährige Ausbildung zur Pflegefachassistenz . Außerdem sind Spezialisierungen möglich, etwa in der Demenzbegleitung.

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FAQ

  • Begleitung bei Demenz oder Orientierungsproblemen (ruhig führen, Rituale, Orientierung geben)
  • Psychosoziale Begleitung (Einsamkeit, Trauer, Ängste)
  • Frühzeichen von Unruhe erkennen und beruhigend wirken
  • Alltag strukturieren und Sicherheit geben (klare Abläufe, vertraute Tätigkeiten)
  • Gespräche führen und unterstützend kommunizieren (einfache Sprache, Bildkarten)
  • Einzel- und Gruppenangebote (Bewegung, Kreatives, Musik)
  • Zusammenarbeit mit Angehörigen und dem interdisziplinären Team
  • Nachweis der persönlichen und gesundheitlichen Eignung und Vertrauenswürdigkeit
  • Ausreichend Deutschkenntnisse
  • Positives Aufnahmeverfahren
  • Beziehungsgestaltung und Kommunikation
  • Begleitung von Menschen mit Behinderungen und Teilhabeförderung
  • Unterstützung bei der Basisversorgung
  • Aktivierung, Alltagsgestaltung und Unterstützte Kommunikation
  • Umgang mit Krisen und herausforderndem Verhalten
  • Planung, Dokumentation, Qualität und Teamarbeit
  • Praxis / Training und Transfer

Ja, je nach Schule gibt es berufsbegleitende oder Teilzeit-Modelle. 

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Wir sind für dich da – mit Tipps, Antworten und Unterstützung. Damit du genau weißt, welche Möglichkeiten auf dich warten und wie du in die Altenpflege starten kannst. Die Beratung ist natürlich kostenlos. Gleich anrufen, online Termin buchen oder persönlichen Beratungstermin vereinbaren!

 

Unsere Beratungszeiten:
Mo, Do:       8:00 – 18:00 Uhr
Di:                8:00 – 16:00 Uhr
Mi, Fr:          8:00 – 12:00 Uhr

 

 

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