Quereinsteiger:innen in der Altenarbeit

Der Einstieg für alle, die noch keine Ausbildung haben

Was macht man als
Quereinsteiger:in?

Als Quereinsteiger:in kannst du sofort in der Pflege starten – auch ohne abgeschlossene Pflegeausbildung. Du beginnst eine Ausbildung zur Heimhilfe, Pflegeassistenz oder zu einem anderen Pflegeberuf innerhalb eines Jahres. Parallel arbeitest du bereits in einem Heim oder in der mobilen Pflege mit. Du unterstützt bei hauswirtschaftlichen Aufgaben, begleitest ältere Menschen im Alltag und merkst dabei, ob und welche Pflegeausbildung am besten zu dir passt. Der ideale Einstieg für alle, die den Pflegeberuf Schritt für Schritt entdecken möchten.

Welche Fähigkeiten
brauchst du?

Du solltest zuverlässig, organisiert und teamfähig sein. Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, dich weiterzuentwickeln sind entscheidend. Du hast Interesse an der Pflege und erklärst dich bereit, innerhalb von zwei Jahren eine Pflegeausbildung zu absolvieren.

Wie lange dauert
die Ausbildung?

Kommt darauf an! Du startest innerhalb eines Jahres mit einer Ausbildung berufsbegleitend, typischerweise zur Heimhilfe, die rund 6 Monate dauert. Du kannst aber auch eine Ausbildung zur Pflegeassistenz (rund 1 Jahr) oder sogar zur Fachsozialbetreuung oder zur Pflegefachassistenz (beide Ausbildungen dauern rund 2 Jahre) einschlagen. Es hilft dir, dass du schon angestellt bist und den Alltag in der Pflege unmittelbar miterlebst. So kannst du deine Qualifikation Schritt für Schritt erweitern – finanziell unterstützt und mit guter Praxisanbindung.

Wo arbeitest du
in der Altenpflege?

Du startest deine Ausbildung in einem Alten- und Pflegeheim oder bei einem der zehn mobilen Dienste in Oberösterreich.

Wie viel verdienst
du?

Dein Gehalt beginnt bei 2.440,00 € (Berechnungsbasis 40 Wochenstunden). Sobald du deine Pflegeausbildung abgeschlossen hast, kannst du deutlich mehr verdienen.

Welche Karrierewege
stehen dir offen?

Als Quereinsteiger:in legst du den Grundstein für deine Karriere in der Pflege. Du unterstützt das Team, erleichterst den Heimalltag und machst dich bereit für den nächsten Schritt – die Pflege- oder Sozialbetreuungsausbildung.

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FAQ

Such dir eine Schule/einen Lehrgang aus (siehe unten) und melde dich dort an. Auf der Website der Ausbildungsstätte findest du den genauen Aufnahmeprozess und welche Unterlagen du brauchst. Klär mit deinem/deiner AMS-Berater:in, welche Förderungen für dich möglich sind (z.B. das AMS-Pflegestipendium). Wir empfehlen dir, dich in einem Alten- und Pflegeheim zu einem Schnuppertag anzumelden. Manche Ausbildungsstätten verlangen das. Vor allem hilft es dir: Du weißt danach viel besser, ob der Beruf wirklich zu dir passt.

Auf unserer Website findest du bei den jeweiligen Berufsbildern die Ausbildungsstätten – und (wenn vorhanden) auch die nächsten Termine für Informationsveranstaltungen. Wenn keine Termine stehen: Melde dich bei unserem Beratungs-Team – wir sagen dir, wo du als Nächstes hinkannst: 0732 770707.

Weil ein Quereinstieg gute Begleitung braucht. Einrichtungen müssen genügend Fachkräfte im Team haben, damit Einschulung und laufende Anleitung sicher funktionieren. Wenn das gerade nicht ausreichend möglich ist, werden oft zuerst bereits ausgebildete Fachkräfte gesucht – damit die Versorgung der Menschen mit Pflegebedarf im Alltag stabil bleibt. Melde dich gern bei unserem Beratungs-Team: Wir schauen mit dir, welche Alternativen (anderer Träger, anderer Einstieg, andere Starttermine) realistisch sind.

Manchmal passt es (noch) nicht – zum Beispiel wegen fehlenden Deutschkenntnissen, fehlenden Unterlagen oder Terminen. Du kannst die Zeit sinnvoll nutzen:

  • Freiwilliges Sozialjahr (FSJ): Du sammelst Praxis im Pflegeheim, bekommst Taschengeld und lernst in Begleitseminaren auch Theorie. Wenn du mindestens 10 Monate durchgehend machst, kann das als Zivildienstersatz anerkannt werden.
  • Zivildienst: Wenn du mindestens 10 Monate durchgehend machst, kann das als Zivildienstersatz anerkannt werden.
  • Quereinstieg als Stützkraft. Wenn das bei dir passt, kannst du über unterstützende Tätigkeiten in den Bereich starten. Alle Infos findest du hier.
  • Vorbereitungslehrgänge der Schulen für Sozialbetreuungsberufe: Für alle, die Deutsch trainieren und sich orientieren wollen. Mit dem Abschluss kannst du ohne Aufnahmeprüfung direkt in eine Ausbildung im Sozial- oder Pflegebereich starten.
  • Vorbereitung via AMS-Maßnahme: Das AMS kann Kurse fördern, z.B. fachsprachliches Deutsch und Vorbereitung auf Pflegeberufe. Dazu gehören z.B. das Programm „migrants care“ (Infos hier) oder die BFI-Fachwerkstätte.

Das kommt auf den Einzelfall an. Rückforderungen gibt es vor allem dann, wenn Leistungen zu Unrecht bezogen wurden – etwa durch falsche Angaben oder weil sich wichtige Voraussetzungen ändern und das nicht gemeldet wird. Deshalb: Bitte nimm vor einem Abbruch unbedingt Kontakt mit dem AMS auf und klär, wie du korrekt vorgehst.

Das hängt davon ab, ob du eine entsprechende Rückzahlungsvereinbarung mit deinem Dienstgeber abgeschlossen hast. Stimme dich jedenfalls mit deinem Dienstgeber ab.

  • Unterstützung bei der Körperpflege
  • Vitalzeichenkontrolle (z. B. Blutdruck, Temperatur)
  • Gespräche, Zuhören, Struktur im Alltag geben
  • Haushaltstätigkeiten (Kochen, Wäsche, Reinigung)
  • Keine medizinische Pflege – aber viel menschliche Nähe
  • Unterstützung bei der Körperpflege
  • Vitalzeichenkontrolle (z. B. Blutdruck, Temperatur)
  • Gespräche, Zuhören, Struktur im Alltag geben
  • Haushaltstätigkeiten (Kochen, Wäsche, Reinigung)
  • Keine medizinische Pflege – aber viel menschliche Nähe
  • Vollendung des 18. Lebensjahres (bei Arbeitsbeginn)
  • Nachweis über gesundheitliche Eignung und Vertrauenswürdigkeit
  • Polizeiliches Führungszeugnis
  • Ausreichende Deutschkenntnisse
  • Positives Aufnahmeverfahren

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Wir sind für dich da – mit Tipps, Antworten und Unterstützung. Damit du genau weißt, welche Möglichkeiten auf dich warten und wie du in die Altenpflege starten kannst. Die Beratung ist natürlich kostenlos. Gleich anrufen, online Termin buchen oder persönlichen Beratungstermin vereinbaren!

 

Unsere Beratungszeiten:
Mo, Do:       8:00 – 18:00 Uhr
Di:                8:00 – 16:00 Uhr
Mi, Fr:          8:00 – 12:00 Uhr

 

 

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