Alter,
das muss ich wissen!

Du hast Fragen – wir haben die Antworten!

Von den ersten Schritten in den Pflegeberuf über Berufsbilder und Arbeitsalltag bis hin zu Gehalt und Arbeitszeiten: Hier findest du die wichtigsten Infos rund um die Altenpflege in Oberösterreich. Kurz, klar und ohne Fachchinesisch – damit du schnell zu Informationen kommst.

Die Ausbildungsdauer variiert: Drei Jahre für Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege, zwei Jahre für Pflegefachassistenz und Fachsozialbetreuung, ein Jahr für Pflegeassistenz und rund sechs Monate für Heimhilfe. Alle Details findet du:

 

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Ja, wer in die Pflege wechseln möchte, bekommt viele Unterstützungsangebote: vom Pflegestipendium des Land bis zum Stipendium des AMS. 

 

Fördermöglichkeiten

Wende dich an die Ausbildungsberatungsstelle. Unsere Kolleg:innen können dir bei deinen Fragen weiterhelfen.

 

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Ja, es gibt verschiedene Förderungen – etwa das Pflegestipendium des Landes Oberösterreich oder Unterstützung durch das AMS. Details dazu findest du:

 

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Ja, es gibt Einstiegsmöglichkeiten ohne formale Pflegeausbildung als Quereinsteiger:innen. Dort unterstützt du das Pflegeteam in organisatorischen und haushälterischen Aufgaben. Innerhalb von zwei Jahren absolvierst du parallel zu deinem Job eine Ausbildung zur Pflegeassistenz oder Heimhilfe.

Gute Kommunikation ist in der Pflege unbedingt nötig. Für Menschen, die noch nicht so sicher in der deutschen Sprache sind, gibt es deshalb spezielle Vorbereitungslehrgänge oder Initiativen wie „Migrants Care“, die speziell Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen, sowohl fachlich als auch sprachlich fit zu werden. Lass dich dazu von uns beraten:

 

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Je nach Berufsfeld sind unterschiedliche Ausbildungen nötig. Für die Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege benötigst du eine dreijährige Ausbildung, Pflegefachassistenz dauert zwei Jahre, Pflegeassistenz ein Jahr. Fachsozialbetreuung umfasst zwei Jahre sozialbetreuerische und pflegerische Ausbildung. Heimhilfe kannst du in etwa sechs Monaten erlernen. Für die mobile Pflege sind dieselben Qualifikationen gefragt – schließlich bist du oft allein verantwortlich und musst schnell entscheiden können. Dazu kommen Empathie und die Fähigkeit, selbstständig zu arbeiten. Kein Job für Couch-Potatoes, aber perfekt für Macher! Alle Details findet du:

 

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Es gibt klare Berufsbilder: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegekräfte  übernehmen Planung und Führung, Pflegefachassistent:innen führen pflegerisch komplexe Aufgaben aus, Pflegeassistent:innen  pflegerisch einfachere Aufgaben. Fachsozialbetreuer:innen kümmern sich stärker um soziale Betreuung, Heimhilfen unterstützen im sozialen Alltag, Quereinsteiger:innen entlasten organisatorisch. Je nach Interesse und Fähigkeiten findest du deinen Platz – ob mobil oder stationär. dich von uns kostenlos beraten, welches Berufsbild am besten zu dir passt: 

 

Zur Beratung

Auf jeden Fall! Pflegewissenschaften oder Gesundheits- und Krankenpflege kann man an Fachhochschulen studieren. Gerade in der Altenpflege sind akademische Fachkräfte gefragt, die Verantwortung übernehmen und alleine Entscheidungen treffen. Wer Karriere machen will, kann hier richtig durchstarten – ein Studium öffnet viele Türen. Details dazu findest du auf der Homepage der Fachhochschule für Gesundheitsberufe:

 

 Mehr Infos  

Die Ausbildung ist in Oberösterreich in der Regel kostenfrei. Die Ausbildungskosten und das Schulgeld übernimmt das Land Oberösterreich. 

Viele Dienstgeber bieten dir flexible Arbeitszeiten an – Teilzeit oder individuelle Dienstplanung. Gerade in der Altenpflege ist es wichtig, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen. Sprich einfach mit deinem Arbeitgeber über deine Wünsche.

Die Arbeitszeiten variieren je nach Dienstgeber. Die Alten- und Pflegeheime der Sozialhilfeverbände gehören zum Öffentlichen Dienst. Dort beträgt die Regelarbeitszeit zwischen 39 und 40 Wochenstunden. Daher verdienst du dort in Summe auch mehr, wenn du Vollzeit arbeitest. Ein eigener Kollektivvertrag gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas (Caritas-KV) und der Diakonie (Diakonie-KV), deren Wochenstundenausmaß 37 Stunden beträgt. Alle anderen Dienstgeber in der Altenpflege fallen unter den Kollektivvertrag der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ). Dort beträgt das Stundenausmaß ebenfalls 37 Stunden pro Woche. 

Absolut. Die Altenpflege bietet vielfältige Karrierechancen: Vom Pflegeassistenten zur Pflegefachassistenz, zur diplomierten Pflegekraft bis hin zur Pflegedienstleitung. Spezialisierungen wie Wundmanagement, Palliativpflege oder Demenzbegleitung sind möglich. Weiterbildung ist der Schlüssel für mehr Verantwortung und besseres Gehalt.

Altenpflege im Alten- und Pflegeheim ist Teamarbeit pur. Kolleg:innen unterstützen sich, lernen voneinander und meistern gemeinsam Herausforderungen. Ein gutes Arbeitsklima ist die Basis für beste Pflege. Wenn du lieber alleine arbeitest, bist du in der mobilen Pflege bestens aufgehoben. Dort besuchst du pflegebedürftige ältere Menschen zuhause und unterstützt sie. Aber der Austausch mit Kolleg:innen ist auch dort wichtig und wird gepflegt – sei es im Team-Meeting oder in der Nachbesprechung. Respekt und Zusammenhalt sind unser Erfolgsrezept.

Herausforderungen gehören zum Pflegealltag. In den Ausbildungen lernst du, mit solchen Situationen professionell umzugehen. Wichtig sind professionelle Ruhe, klare Kommunikation und Teamunterstützung. Die Arbeitgeber in der Altenpflege bieten auch Schulungen in Deeskalation, Stressmanagement, Supervision oder persönliche Coachings an.

Wenn du ältere Menschen unterstützen und pflegen möchtest, kannst du in einem der rund 130 Alten- und Pflegeheime in Oberösterreich arbeiten. Oder in der mobilen Pflege, wo du direkt zu den Menschen nach Hause fährst. Ob du gerne im Team in einer Einrichtung arbeitest oder lieber selbstständig unterwegs bist – beide Wege sind spannend und wichtig. Aber auch in betreuten Wohnformen, in Tagesbetreuungen und Tagespflegen werden Pflegekräfte gebraucht. Altenpflege heißt: Menschen da begleiten, wo sie Hilfe brauchen.

Ein Arbeitstag in der Pflege ist abwechslungsreich. In Alten- und Pflegeheimen hilfst du morgens meistens bei der Körperpflege. Dann folgen medizinische Aufgaben wie Blutdruck messen oder Medikamente geben, danach Betreuung, Aktivierung oder Dokumentation. Zwischendurch organisierst du Abläufe oder sprichst mit Angehörigen. In der mobilen Pflege startest du vielleicht schon früh, fährst von Haus zu Haus, bringst Medikamente, pflegst Wunden und spendest ein offenes Ohr – mal hier, mal dort. Flexibel sein heißt das Motto, denn kein Tag gleicht dem anderen.

Je nach Berufsfeld gehört die Unterstützung bei der Körperpflege, Mobilisation, Ernährung und Medikamentengabe dazu. Du beobachtest den Gesundheitszustand, dokumentierst Veränderungen und reagierst schnell. Sozialbetreuung, Aktivierungsangebote und Begleitung im Alltag gehören ebenfalls dazu. Auch organisatorische Aufgaben wie Dienstplanung oder Kommunikation mit Angehörigen sind wichtig.

Ein guter Job soll auch gut bezahlt sein. In der Altenpflege starten die Gehälter bei ca. 2.860 € für Assistenzkräfte, in der Pflegefachassistenz bei rund 3.230 € und als diplomierte Pflegekraft bei etwa 3.750 € brutto – jeweils im ersten Dienstjahr. Dazu kommen Zulagen für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste. Weiterbildungen und Leitungsfunktionen bieten zusätzliche Verdienstmöglichkeiten.

Alter,
lass dich beraten!

Wir sind für dich da – mit Tipps, Antworten und Unterstützung. Damit du genau weißt, welche Möglichkeiten auf dich warten und wie du in die Altenpflege starten kannst. Die Beratung ist natürlich kostenlos. Gleich anrufen, online Termin buchen oder persönlichen Beratungstermin vereinbaren!

 

Unsere Beratungszeiten:
Mo, Do:       8:00 – 18:00 Uhr
Di:                8:00 – 16:00 Uhr
Mi, Fr:          8:00 – 12:00 Uhr

 

 

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